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VG-Missionstag

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"Wir sind auf Sendung" - Ein RĂŒckblick

Nun war es endlich soweit. Bereits seit einigen Tagen spielte der Tag der VG in unserer Familie eine Rolle, weil uns aufgrund der aktiven Beteiligung meiner Frau bei der Betreuung der Kleinkinder wohl Àhnlich oft die Frage in den Kopf kam: Wie viele Mitglieder der VG werden wohl kommen?

Und dann ging es los – um 10 Uhr startete die Festmesse. Quasi zur „alten Zeit“ mit SEINER frohen Botschaft auf zu „neuen“ gemeinsamen Wegen! Und der Start war schön, wenn auch etwas ungemĂŒtlich, weil die Kirche nicht reichte, um alle sitzend in sich aufzunehmen. Ich nehme an, nicht nur Pater Rakus und ich fanden das ein schönes Zeichen.

Nach der Festmesse mit modernem Lobpreis und einer sehr aufrĂŒttelnden Predigt, die sogar Applaus auslöste, starteten die Impulse. Wer wollte, konnte nun mehr ĂŒber Lobpreismusik erfahren, die Welt der Steyler Missionare entdecken, selbst kreativ werden, oder, oder, oder
 Hier war bereits eine Menge fĂŒr alle geboten. Selbst die Kleinsten, Kleinen und Vorjugendlichen waren durch Basteln, Salz kreieren, Musizieren, Theatern oder als Reporter gut eingebunden. Ich persönlich erfuhr mehr ĂŒber die wichtigen GemeindeaktivitĂ€ten fĂŒr das NachtcafĂ©.

Nach langer Wartezeit an der Suppenausgabe, welche Raum fĂŒr GesprĂ€che und Kennenlernen bot, konnten wir uns sehr schmackhaft stĂ€rken und das Kennenlernen anderer VG-Mitglieder oder der weit gereisten Steyler aus Ghana, Kenia und Papua-Neuguinea fortsetzen.

Auch der Nachmittag bot mit seinen WerkstĂ€tten und dem fortgesetzten Kinderprogramm wieder mehr als genug Auswahl. Auch ich hatte die Qual der Wahl und hĂ€tte gern zwei oder drei Orte besucht, habe mich dann aber in den Austausch zum Bittgebet fĂŒhren lassen. Ein Angebot aus St. Paulus, welches zudem den dortigen GlaubensgesprĂ€chskreis „Sprechen. Glauben. Teilen.“ vorstellte.

Nach all diesen interessanten Angeboten und Möglichkeiten fand ich in der Andacht und beim anschließenden Kaffeetrinken wieder Raum und Gelegenheit zu Besinnung und Vertiefung von Bekanntschaften.

Bei mir hat der VG-Tag dann zwei Dinge hinterlassen: Erstens war es schön zu sehen, wie vielfĂ€ltig wir in der VG sind und dass wir mehr berichten und anbieten können, als ich als Einzelner ĂŒberhaupt aufnehmen kann. Zweitens verspĂŒrte ich den Wunsch, mehr fĂŒr das Zusammenwachsen der Pfarreien innerhalb der VG zu tun. Also habe ich mich am 09.11. mit einem Freund aus dem Alphakreis St. Petrus auf den Weg zu St. Paulus gemacht, um am dortigen GlaubengesprĂ€chskreis teilzunehmen. Hoffentlich ein Anfang, um mehr Salz und Licht fĂŒr die VG Dresden-SĂŒdwest und die neue Pfarrei zu werden.
Patrick Klaus

(Artikel wie im Gemeindebrief)

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Zum Weltmissionssonntag am 28.10.2018 haben sich etwa 400 Leute aller Altersgruppen der Verantwortungsgemeinschaft Dresden-SĂŒdwest auf den Weg nach St. Petrus in Dresden-Strehlen gemacht. Dort fand der erste VG-Missionstag dieser Art statt. Bei der Festmesse in der ĂŒbervollen Kirche konnten wir Gott begegnen und die Gemeinschaft besonders deutlich erleben. Mit Klavier, Gitarre, Geige, Klarinette, Saxophon, Posaune und Cajon gab die fĂŒr diesen Tag zusammengestellte VG-Jugendband diesem Gottesdienst einen flotten musikalischen Rahmen. WĂ€hrend die Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sich jeweils bei ihrer Kinderkirche mit dem Thema des Tages beschĂ€ftigten, hörte die versammelte Gemeinde in der Kirche die Texte unseres biblisch-begrĂŒndeten Auftrages und die Predigt von P. SƂawomir Rakus SVD, in der er als leitender Pfarrer der VG nachdenkliche und ermutigende Worte fĂŒr die Gemeinden hatte. Gemeinsam mit ihm haben auch P. Sylwester Wydra SVD (Pfarrer fĂŒr Dresden-Cotta), P. Roman Pechacek SVD (Kaplan fĂŒr Dresden-Plauen), P. Horst Petry SVD (Seniorenpriester), P. Michael Beschorner SJ (Seelsorger der KSG Dresden) und Diakon Daniel Frank diese heilige Messe mitgefeiert. Mit den GĂ€sten der Steyler Missionare, P. Peter Claver Narh SVD aus Ghana und zwei MitbrĂŒder aus Kenia und Papua-Neuguinea, wurde auch Weltkirche an diesem Tag sichtbar und spĂŒrbar.

Nach diesem gelungenen Auftakt gab es ein vielfĂ€ltiges Programm mit Erfahrungsberichten und WerkstĂ€tten zu den verschiedensten Themen. Besonderes Interesse fand das GesprĂ€ch mit den GĂ€sten aus Ghana, Kenia und Papua-Neuguinea. Viele Gemeindemitglieder nutzten die Gelegenheit auch fĂŒr GesprĂ€che und Begegnungen untereinander. Manch einer schaute sich bei den InfowĂ€nden um, auf denen man die Partnergemeinden und einen Teil der kirchlichen Orte kennenlernen konnte. Die Jugend der Gemeinden boten Cocktails an ihrer Bar an. WĂ€hrend die Kinder viel Freude beim Basteln zu den Themen „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ hatten, probierte sich die Vorjugend beim Musizieren mit etwas anderen Musikinstrumenten oder Tanzen aus. Eine Gruppe war an diesem Tag als Reporter unterwegs und erstellte eine kleine Radiosendung. Suppen und Salate, die von den Mitgliedern der verschiedenen Gemeinden zubereitet und mitgebracht wurden, sorgten fĂŒr das leibliche Wohl. Das Gemeindezentrum pulsierte bei dieser großen Zahl an Menschen. Es war Dankbarkeit, Freude und Gemeinschaft zu spĂŒren und zu erleben.

Eine feierliche Andacht, die vom Projektchor bestehend aus SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern der Gemeindechöre gestaltet wurde, bildete den geistlichen Abschluss. Diakon Daniel Frank bĂŒndelte die Erfahrungen des Tages noch einmal zusammen und fasste es in die Worte: "Jesus sagt uns das auch heute: Ihr seid das Salz der Erde. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr nicht gehört werdet. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr versandet. Ihr seid das Salz der Erde. Ihr habt WĂŒrze in euch." Als Erinnerung an diesen Tag und diesen Auftrag bekam jeder noch einen kleinen Salzstreuer mit nach Hause. Bei Kaffee und Kuchen klang der Tag aus. Einige Interessierte genossen dafĂŒr den Kaffee mal ganz anders. Eritreische Frauen hielten eine Kaffeezeremonie, wie sie bei ihnen zu Hause ĂŒblich ist. Coffee to stay – wie Missio diese Zeremonie in den Materialien zum Weltmissionssonntag beschreibt. Der Geruch des gerösteten Kaffees zog auch noch am nĂ€chsten Morgen durch das Gemeindezentrum.

Es war ein gelungener und hoffnungsvoller Tag fĂŒr die VG, an dem das Miteinander erlebbar war, was viele schon lĂ€nger vermisst haben. Eines klingt in den RĂŒckmeldungen immer wieder durch: es war so bereichernd, dass eine Wiederholung gewĂŒnscht wird. Bis dahin jedoch, sind wir auf Sendung.

Ein herzliches Vergelt’s Gott all diejenigen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben!

Carolin Ruoff
(Missionarische Ideenwerkstatt der VG Dresden-SĂŒdwest)

 

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