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PrÀventionsbeauftragter

Ich darf mich als Ihr Ansprechpartner fĂŒr PrĂ€ventionsfragen unserer Verantwortungsgemeinschaft Dresden SĂŒd West vorstellen.

Mein Name: Joachim Guzy.

Ich bin seit 1988 Gemeindemitglied der Pfarrkirche St. Marien Cotta.

Von Beruf bin ich Psychotherapeut und habe mich auf die Behandlung von sexuellen Dysphorien und Belastungsreaktionen in Beruf und Familie spezialisiert. Ich bin im Vorstand der Gesellschaft fĂŒr Sexualwissenschaft und arbeitete in unterschiedlichen PrĂ€ventionsprojekten mit.

Warum gibt es einen PrÀventionsbeauftragten in unserer Verantwortungsgemeinschaft?

Die katholische Kirche hat in der Vergangenheit sehr viel fĂŒr die Aufarbeitung der in der Kirche geschehenen MissbrauchsfĂ€lle getan und sich zum Ziel gesetzt die PrĂ€vention zu verstĂ€rken, damit solche Übergriffe zukĂŒnftig auf unsere Kinder und Jugendlichen verhindert werden.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist in unserer Kirche eine selbstverstĂ€ndliche Angelegenheit. Viele AktivitĂ€ten basieren auf dem Engagement und im Verantwortungsbereich erwachsener Gemeindemitglieder und kirchlicherer AmtstrĂ€ger. Diese TĂ€tigkeiten werden hĂ€ufig in einem geschĂŒtzten und vertraulichen Raum durchgefĂŒhrt. Das soll auch zukĂŒnftig so bleiben. DafĂŒr soll das Bewusstsein geschĂ€rft werden, dass Missbrauch leider ein PhĂ€nomen ist, welches in Familien und Gemeinschaften vorkommt. Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen liegt uns allen am Herzen. Wir dĂŒrfen nicht mehr wegsehen, wenn die Grenze zwischen einer vertraulichen AtmosphĂ€re im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit erotisch motivierten Grenzverletzungen verwechselt wird.

Wir glauben, dass durch offenen Umgang, Transparenz und Achtsamkeit aller verantwortlichen Gemeindemitglieder die möglichen Grenzverletzungen gegenĂŒber Kindern und Jugendlichen grĂ¶ĂŸtenteils verhindert werden können. In solch einer AtmosphĂ€re wird ein Raum geschaffen, indem auch Erwachsene ohne Vorverdacht frei mit Kindern und Jugendlichen im Sinne unseres Auftrages agieren können. Kindern und Jugendlichen soll mehr zugehört werden, wenn sie ĂŒber unangenehme Verhaltensweisen berichten.

Was ist meine Aufgabe?

Nicht immer ist man sich mit den Beobachtungen und dem Gehörten sicher und man will niemanden unter einen Generalverdacht stellen. Hier beginnt u.a. meine Arbeit als PrĂ€ventionsbeauftragter eine Lösung zu finden, ohne die WĂŒrde der Kinder und Jugendlichen zu verletzen. Ich bin bereit zu diesem Thema aufklĂ€rend zu wirken und Sie fĂŒr diesen Kontext in einer Veranstaltung zu sensibilisieren.

Es ist kein angenehmes Thema, aber wir sollten es anpacken, damit unsere Kinder und Jugendlichen frei von solchen traumatischen Erfahrungen aufwachsen können!

Gern können Sie mich erreichen unter der

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Telefonnummer: 01608410963.

 

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